leider hatte ich über dieses Forum von der Pleite des Stella mitbekommen. Wir waren in den vergangenen Jahren insgesamt 3 mal mit Familie in den Villas. Dort haben wir jedes mal das Leben in einem tropischen Garten genießen können. Nach einer kleinen Pause hatten wir eigentlich Das Stella wieder ins Visier genommen und nun das. Erstmal vorne weg, ja ich würde das Stella wieder buchen wenn der Preis das Anfangsrisiko wert ist. Aber wesswegen ich mich eigentlich hier melden wollte ist das vieldiskutierte Thema Russen. Zu meinem Hintergrund: ich bin Deutscher mit einer Ukrainerin verheiratet und spreche selbst fließend russisch. Ja, auch mir sind manchmal die Auftritte einiger Russen peinlich. Aber die einiger Deutschen, sowie vieler anderer Nationen sind genauso. Alle wollen Ihren Spaß haben und jeder versteht darunter etwas anderes. Ich kenne auch die ganzen Horrorstories von Russen, vor allem in der Türkei. Wir waren jetzt aber die letzten Jahre auch immer auf Kreta. In diesem Frühjahr waren dort ca. 80% Russen. Und ich habe keinen Unterschied zu anderen Touristen feststellen können. Wenn russische Familien verreisen sind sie völlig normal und dabei angenehmer als z.B. viele britische Familien. Ausschweifender wird es in der Regel nur wenn es sich um größere Ansammlungen von Kumpels oder auch Belegschaftsreisen handelt. Die wollen natürlich Spaß haben. Das wäre mit entsprechenden Westeuropäern aber genau so. Ich verstehe also die ganze Hysterie nicht. Vor allem, warum sollten spaßsuchende Russen nach Fuerte kommen? Die müssten dann ca. 10h Flug auf sich nehmen um euf einer relativ Spaßbereinigten Insel zu landen. In der selben Zeit erreichen sie viel attraktivere Ziele in der Karibik oder Asien, z.B. Thailand. Also sollte man doch erstmal die Kirche im Dorf lassen und sich freuen, wenn es überhaupt jemanden gibt, der im Stella investiert. Und wer will, dass dann auch weiter Deutsche ins Stella kommen, der darf nicht vorher schon alle mit Bedenken und Schauermärchen vergraulen. Wir würden auf jeden Fall gern wieder mit den Pfauen zusammen wohnen und mit den Kindern in der Eisenbahn fahren können.